Der BGO-Aufsichtsrat und -Vorstand hatten zu Beginn des Jahres den Instandhaltungs- und Modernisierungs- plan 2023 beschlossen. Das Gesamt- volumen hierfür belief sich auf rund 1,5 Millionen Euro.
Den größten Anteil an diesem Modernisierungsplan hatten in den vergangenen 12 Monaten die umfangreichen Maßnahmen in der Friedrich-Hecker-Straße 36 und in der Unteren Haselstraße 6-10 in der Singener Südstadt. Beide Bestandshäuser entsprachen nicht mehr dem aktuellen Anspruch an Wohnkomfort sowie Energieeffizienz und wurden deshalb im Laufe des Jahres modernisiert.
Frische und lebendige Farben der Häuser sind ein sichtbares Zeichen dieser Veränderung.
Neben dem umfassenden Vollwärmeschutz haben wir auch in die Balkon- und Dachsanierung sowie in die Erneuerung der Heizungs- und Türanlagen investiert, was zu einer deutlichen Minimierung des Energieverbrauches beiträgt.
Beim Objekt Untere Haselstraße 6-10 kam dabei zum ersten Mal eine hybride Wärmepumpe ( Wärme- und Gasbrennwert) zum Einsatz. Dieses Haus ist das erste im Bestand der BGO, dessen Mieter nun die zukunftsfähige Heizung nutzen.
Im Zusammenhang mit dem Heizungseinbau wurde auch eine Photovoltaikanlage installiert. Daran, dass regenerative Energien auf dem Vormarsch sind, besteht auch bei der BGO kein Zweifel. Weil die Kombination aus sich ergänzenden Systemen besonders effektiv und umweltfreundlich ist, haben wir uns für eine Wärmepumpe in Verbindung mit einer Photovoltaikanlage entschieden, die eventuell noch um einen Stromspeicher ergänzt wird. Der Strom, den die Photovoltaikanlage produziert, kann direkt für die Wärmepumpe zum Bereitstellen von Heizenergie genutzt werden. Hierdurch lassen sich die Betriebskosten für unsere Mieter enorm senken und die gesamte Anlage arbeitet zudem noch umweltfreundlicher.
Darüber hinaus haben wir bei diesem Haus die Glasbausteine im Treppenhaus entfernen lassen, um künftig einen erheblichen Wärmeverlust zu vermeiden. Wir sind der Überzeugung, dass sich diese bauliche Veränderung außerdem sehr positiv auf das Erscheinungsbild des Objekts ausgewirkt hat. Jetzt erstrahlt das Haus in neuen Farben, zeitgemäß und modern. Die Modernisierungsarbeiten an beiden Objekten befinden sich in letzten Zügen. Im nächsten Schritt lassen wir im ersten Quartal 2024 die Außenanlage neu gestalten.
Doch nicht nur in der Unteren Haselstraße 6-10 und Friedrich-Hecker-Straße 36, sondern auch in unseren sonstigen Bestandsobjekten sind die Verringerung des Energieverbrauchs und die Einsparung von Betriebskosten unser Leitthema.
Das Heizen mit Öl ist im Zusammenhang mit Klimaschutz und Energiewende zunehmend in die Kritik geraten. Für bestimmte Ölheizungen gibt es seit 2020 eine gesetzlich vorgeschriebene Austauschpflicht. Aus diesem Grund erneuern wir kontinuierlich die Heizungsanlagen in unseren Bestandsobjekten. Seit diesem Jahr wird beispielsweise in der Feldstraße 61 nicht mehr mit Öl, sondern mit Gas geheizt. Auch nehmen wir den Wärmeverlust durch alte Haustüren laufend ins Visier. Die in die Jahre gekommenen Kellertüren aus Holz schließen oft nicht mehr richtig, sodass die Kälte an dieser Schwachstelle nahezu ungehindert ins Haus eindringt. Aus diesem Grund haben wir bei den Objekten Ostendstraße 5 / Friedenstraße 18-20 und Ostendstraße 7 / Friedenstraße 17 die Keller- und Innenhoftüren durch neue moderne Türen ersetzt.